Mittwoch, 6. Februar 2008
WELCHE KRITIK AN WEBLOGS GIBT ES?
hello, 15:10h
Es gibt viel Kritik und viel Lob.
Manche sprechen von Medienrevolution.
Die wenigen deutschen Blogs die außerhalb der eigenen Szene wahrgenommen werden professionalisieren sich. Andere Projekte scheitern. Das von Dirk Olbertz zum Beispiel, der mit seiner Seite Blogscout einen »Wegweiser durch die Blogsphäre« schaffen wollte, seinem eigenen Anspruch aber nicht gerecht werden konnte und deswegen sein Projekt nicht verwirklichte: »Ich möchte den Blogbetreibern, die meinen dass Quantität Qualität aussticht (…) keine Unterstützung bieten.«
Der Ingolstädter Blogger Rainer Meyer hat auf seiner Seite blogbar eine Liste von »Sieben Spaßbremsen« erstellt, die seiner Meinung nach die Blogszene in Deutschland trüben: PR Blogs, Funblogs voller »Schmutz und Schund«, rechtsextreme Veröffentlichungen und »Linkorgienveranstalter«. Diese Gruppe kritisiert auch Olbricht, denn die Anzahl der Verlinkungen kann z. B. bei google zu einer höheren Positionierung der jeweiligen Seite führen. Auf hoch positionierten Seiten wird natürlich lieber Webung geschaltet …
Nie weiß man genau, ob eine Person unter einem Pseudonym schreibt oder nicht. Ob ihre Geschichten Realität oder Fiktion sind. Wobei da natürlich die Grenze vielleicht einfach generell fließend ist …
Glaubt ihr, was wir hier schreiben? Haben wir Quellen und was ist mit den Quellen von den Quellen? Ist alles nur abgeschrieben? Ja? Nein? Egal? Liest das hier überhaupt jemand oder ist der Text so langweilig das alle bei Herrn Olbertz aufgegeben haben …
Manche sprechen von Medienrevolution.
Die wenigen deutschen Blogs die außerhalb der eigenen Szene wahrgenommen werden professionalisieren sich. Andere Projekte scheitern. Das von Dirk Olbertz zum Beispiel, der mit seiner Seite Blogscout einen »Wegweiser durch die Blogsphäre« schaffen wollte, seinem eigenen Anspruch aber nicht gerecht werden konnte und deswegen sein Projekt nicht verwirklichte: »Ich möchte den Blogbetreibern, die meinen dass Quantität Qualität aussticht (…) keine Unterstützung bieten.«
Der Ingolstädter Blogger Rainer Meyer hat auf seiner Seite blogbar eine Liste von »Sieben Spaßbremsen« erstellt, die seiner Meinung nach die Blogszene in Deutschland trüben: PR Blogs, Funblogs voller »Schmutz und Schund«, rechtsextreme Veröffentlichungen und »Linkorgienveranstalter«. Diese Gruppe kritisiert auch Olbricht, denn die Anzahl der Verlinkungen kann z. B. bei google zu einer höheren Positionierung der jeweiligen Seite führen. Auf hoch positionierten Seiten wird natürlich lieber Webung geschaltet …
Nie weiß man genau, ob eine Person unter einem Pseudonym schreibt oder nicht. Ob ihre Geschichten Realität oder Fiktion sind. Wobei da natürlich die Grenze vielleicht einfach generell fließend ist …
Glaubt ihr, was wir hier schreiben? Haben wir Quellen und was ist mit den Quellen von den Quellen? Ist alles nur abgeschrieben? Ja? Nein? Egal? Liest das hier überhaupt jemand oder ist der Text so langweilig das alle bei Herrn Olbertz aufgegeben haben …
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hello,
Samstag, 16. Februar 2008, 15:29
anti-blog-haltung
Ich traue bloggs nicht, da sie jederzeit revidierbar sind.
die anonymität garantiert einerseits den offenen meinungsaustausch, aber andererseits verliert der text an gewicht ohne signatur. es kann sich jeder für jeden ausgeben und eine fiktive meinung angeben.
noch eine mögliche herleitung meiner bisherigen ignoranz gegenüber bloggs: die form der bloggs erweckt den schein der unseriösität, da sie gleichzeitig an foren wie studi_vz oder andere portale erinnern, die sehr sehr persönlichen und oftmal wirren charakter tragen. wenn ich auf tagebuch bloggs stoße, komme ich mir unfreiwillig vor wie ein voyeur. während herkömmliche medien wie zeitungen den authenzität der information anstreben, ist ihre objektivität allerdings auch zu bezweiffeln.
die anonymität garantiert einerseits den offenen meinungsaustausch, aber andererseits verliert der text an gewicht ohne signatur. es kann sich jeder für jeden ausgeben und eine fiktive meinung angeben.
noch eine mögliche herleitung meiner bisherigen ignoranz gegenüber bloggs: die form der bloggs erweckt den schein der unseriösität, da sie gleichzeitig an foren wie studi_vz oder andere portale erinnern, die sehr sehr persönlichen und oftmal wirren charakter tragen. wenn ich auf tagebuch bloggs stoße, komme ich mir unfreiwillig vor wie ein voyeur. während herkömmliche medien wie zeitungen den authenzität der information anstreben, ist ihre objektivität allerdings auch zu bezweiffeln.
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