Mittwoch, 6. Februar 2008
WAS SIND WEBLOGS?
hello, 14:51h
Weltweit gibt es mittlerweile ca. über 1 Millionen Weblogs.
Wikipedia definiert einen Blog als "einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens"
In seinen Anfängen, Anfang der 90er Jahre wurde der Blog hauptsächlich dazu gebraucht mit einem Kommentar auf interessante Links zu verweisen in dem damals noch sehr überschaubarem Web. Eigene Erfahrungen aus Konfrontationen im Web wurden auf diese Weise reflektiert.
Mitte der 90er Jahre tauchten dann erste Onlinetagebücher auf, die vorwiegend persönliche Gedanken, Meinungen, Interessen und Alltagsgegenstände des Autors vermittelten. Die persönliche Spiegelung wurde auf das gesamte Leben ausgeweitet, die dann sofort für jedermann zugänglich, erneut von anderen schnell reflektiert werden konnte.
In Deutschland gehörte der Autor Rainald Goetz zu einem der Blog Pionieren.
Die Faszination wuchs und der Nachfrage entsprechend war es schnell möglich mit einfachen Anwendungen, einer großen Masse eine neue Form der Kommunikation zugänglich zu machen.
Nicht linear fingen "Blogger" damit an ihr eigenes Leben dem Netz mitzuteilen.
Robert Scoble, Microsoft Blogger fasst 5 Eigenschaften zusammen, die seiner Meinung nach die Faszination begründen:
-Leichtigkeit mit der veröffentlicht werden kann
-Entdeckbarkeit
-Gespräche über Sites hinweg
-Permalinking, also die Möglichkeit, jedem neuen Eintrag eine spezifische und feste URL zu geben
-Wiederholbarkeit, die Möglichkeit, Inhalte auf anderen Seiten zu reproduzieren
Der Medienwissenschaftler Geert Lovink hat mehrere Bücher über Weblogs oder dem Web 2.0 geschrieben. Seiner Meinung nach befinden wir uns in der Epoche des "digitalen Nihilismus" und in seinem Buch "zero comments" bezeichnet er das Bloggen als "Killerapplikation unserer Zeit". Nach seinem Verständnis orientiert sich das Bloggen an dem dem von Michel Foulcault definiertem Begriff "Technologie des Selbst". Demnach sind nicht mehr die Nachrichten und Meinungen das Entscheidende, sondern Selbstdarstellung und Selbstreflexion, also wer bin ich?, was mache ich? und wer befindet sich in meiner Gegend?.
Wikipedia definiert einen Blog als "einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens"
In seinen Anfängen, Anfang der 90er Jahre wurde der Blog hauptsächlich dazu gebraucht mit einem Kommentar auf interessante Links zu verweisen in dem damals noch sehr überschaubarem Web. Eigene Erfahrungen aus Konfrontationen im Web wurden auf diese Weise reflektiert.
Mitte der 90er Jahre tauchten dann erste Onlinetagebücher auf, die vorwiegend persönliche Gedanken, Meinungen, Interessen und Alltagsgegenstände des Autors vermittelten. Die persönliche Spiegelung wurde auf das gesamte Leben ausgeweitet, die dann sofort für jedermann zugänglich, erneut von anderen schnell reflektiert werden konnte.
In Deutschland gehörte der Autor Rainald Goetz zu einem der Blog Pionieren.
Die Faszination wuchs und der Nachfrage entsprechend war es schnell möglich mit einfachen Anwendungen, einer großen Masse eine neue Form der Kommunikation zugänglich zu machen.
Nicht linear fingen "Blogger" damit an ihr eigenes Leben dem Netz mitzuteilen.
Robert Scoble, Microsoft Blogger fasst 5 Eigenschaften zusammen, die seiner Meinung nach die Faszination begründen:
-Leichtigkeit mit der veröffentlicht werden kann
-Entdeckbarkeit
-Gespräche über Sites hinweg
-Permalinking, also die Möglichkeit, jedem neuen Eintrag eine spezifische und feste URL zu geben
-Wiederholbarkeit, die Möglichkeit, Inhalte auf anderen Seiten zu reproduzieren
Der Medienwissenschaftler Geert Lovink hat mehrere Bücher über Weblogs oder dem Web 2.0 geschrieben. Seiner Meinung nach befinden wir uns in der Epoche des "digitalen Nihilismus" und in seinem Buch "zero comments" bezeichnet er das Bloggen als "Killerapplikation unserer Zeit". Nach seinem Verständnis orientiert sich das Bloggen an dem dem von Michel Foulcault definiertem Begriff "Technologie des Selbst". Demnach sind nicht mehr die Nachrichten und Meinungen das Entscheidende, sondern Selbstdarstellung und Selbstreflexion, also wer bin ich?, was mache ich? und wer befindet sich in meiner Gegend?.
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