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Mittwoch, 6. Februar 2008
hello, 20:58h
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Rietveldblog
hello, 18:22h
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WAS GIBT ES ZU DESIGN ALS THEMENFELD BEI BLOGS ZU SAGEN?
hello, 15:30h
Für Gestaltung und Design sind Blogs in ihrer Subjektivität ein interessantes Mittel. Die eigene Bewertung und Kritik an verschiedenen gestalterischen Projekten ist einfacher, da man die besprochenen Projekte sofort selber auf den eigenen Websites der Produzenten ansehen kann. Die Bemerkungen der Autoren sind so nur eine zusätzliche Meinung.
Wir persönlich sind der Auffassung, dass man früher oder später merkt, ob Geschichten und Bilder Fiktion sind oder nicht, da man meist nach kurzer Recherche diese Frage für sich beantworten kann.
Hier der Beginn einer Linkliste. Bitte kommentiert und schreibt neue dazu.
Allgemein:
http://www.designboom.com/weblog/
http://www.slanted.de/
http://www.fontblog.de/
Jürgen Siebert schreibt für Font Shop den Fontblog. Die Themen im Fontblog sind Grafikdesign, Typografie, Medien, Menschen und Nachrichten aus dem eigenen Haus (letzteres könnte man auch »Werbung« nennen).
http://www.we-make-money-not-art.com/
Digitale Kunst, um es mal sehr grob zu umbeschreiben …
Martins Vorschläge:
http://www.mediamatic.com/
http://www.lesemaschine.com/
http://riesenmaschine.de/
bzw.: http://www.riesenmaschiene.de/)
http://www.viridiandesign.org/
http://www.viridiandesign.org/manifesto.html)
http://blog.coolz0r.com/
http://www.strangecosmos.com/
Persönliche Favoriten:
http://www.manystuff.org/
Eine Sammlung von Gestalter Portfolios.
http://www.vvork.com/
Schwierig zu beschreiben, es geht um Kunst/Gestaltung …
http://www.as-found.net/
Veröffentlicht jpgs die im Netz auftauchen und in hoher Auflösung vorhanden sind.
http://www.tagbanger.com/
Tagbanger – Clara findet: umbedingt ansehen.
http://www.foundmagazin.com
Tolles Sammelsurium von gefundenen Zetteln.
http://www.yousaypotatoisayfuckyou.com
Claras Blog, eine Sammlung von kleinen Produktmaskottchen.
Wir persönlich sind der Auffassung, dass man früher oder später merkt, ob Geschichten und Bilder Fiktion sind oder nicht, da man meist nach kurzer Recherche diese Frage für sich beantworten kann.
Hier der Beginn einer Linkliste. Bitte kommentiert und schreibt neue dazu.
Allgemein:
http://www.designboom.com/weblog/
http://www.slanted.de/
http://www.fontblog.de/
Jürgen Siebert schreibt für Font Shop den Fontblog. Die Themen im Fontblog sind Grafikdesign, Typografie, Medien, Menschen und Nachrichten aus dem eigenen Haus (letzteres könnte man auch »Werbung« nennen).
http://www.we-make-money-not-art.com/
Digitale Kunst, um es mal sehr grob zu umbeschreiben …
Martins Vorschläge:
http://www.mediamatic.com/
http://www.lesemaschine.com/
http://riesenmaschine.de/
bzw.: http://www.riesenmaschiene.de/)
http://www.viridiandesign.org/
http://www.viridiandesign.org/manifesto.html)
http://blog.coolz0r.com/
http://www.strangecosmos.com/
Persönliche Favoriten:
http://www.manystuff.org/
Eine Sammlung von Gestalter Portfolios.
http://www.vvork.com/
Schwierig zu beschreiben, es geht um Kunst/Gestaltung …
http://www.as-found.net/
Veröffentlicht jpgs die im Netz auftauchen und in hoher Auflösung vorhanden sind.
http://www.tagbanger.com/
Tagbanger – Clara findet: umbedingt ansehen.
http://www.foundmagazin.com
Tolles Sammelsurium von gefundenen Zetteln.
http://www.yousaypotatoisayfuckyou.com
Claras Blog, eine Sammlung von kleinen Produktmaskottchen.
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WELCHE KRITIK AN WEBLOGS GIBT ES?
hello, 15:10h
Es gibt viel Kritik und viel Lob.
Manche sprechen von Medienrevolution.
Die wenigen deutschen Blogs die außerhalb der eigenen Szene wahrgenommen werden professionalisieren sich. Andere Projekte scheitern. Das von Dirk Olbertz zum Beispiel, der mit seiner Seite Blogscout einen »Wegweiser durch die Blogsphäre« schaffen wollte, seinem eigenen Anspruch aber nicht gerecht werden konnte und deswegen sein Projekt nicht verwirklichte: »Ich möchte den Blogbetreibern, die meinen dass Quantität Qualität aussticht (…) keine Unterstützung bieten.«
Der Ingolstädter Blogger Rainer Meyer hat auf seiner Seite blogbar eine Liste von »Sieben Spaßbremsen« erstellt, die seiner Meinung nach die Blogszene in Deutschland trüben: PR Blogs, Funblogs voller »Schmutz und Schund«, rechtsextreme Veröffentlichungen und »Linkorgienveranstalter«. Diese Gruppe kritisiert auch Olbricht, denn die Anzahl der Verlinkungen kann z. B. bei google zu einer höheren Positionierung der jeweiligen Seite führen. Auf hoch positionierten Seiten wird natürlich lieber Webung geschaltet …
Nie weiß man genau, ob eine Person unter einem Pseudonym schreibt oder nicht. Ob ihre Geschichten Realität oder Fiktion sind. Wobei da natürlich die Grenze vielleicht einfach generell fließend ist …
Glaubt ihr, was wir hier schreiben? Haben wir Quellen und was ist mit den Quellen von den Quellen? Ist alles nur abgeschrieben? Ja? Nein? Egal? Liest das hier überhaupt jemand oder ist der Text so langweilig das alle bei Herrn Olbertz aufgegeben haben …
Manche sprechen von Medienrevolution.
Die wenigen deutschen Blogs die außerhalb der eigenen Szene wahrgenommen werden professionalisieren sich. Andere Projekte scheitern. Das von Dirk Olbertz zum Beispiel, der mit seiner Seite Blogscout einen »Wegweiser durch die Blogsphäre« schaffen wollte, seinem eigenen Anspruch aber nicht gerecht werden konnte und deswegen sein Projekt nicht verwirklichte: »Ich möchte den Blogbetreibern, die meinen dass Quantität Qualität aussticht (…) keine Unterstützung bieten.«
Der Ingolstädter Blogger Rainer Meyer hat auf seiner Seite blogbar eine Liste von »Sieben Spaßbremsen« erstellt, die seiner Meinung nach die Blogszene in Deutschland trüben: PR Blogs, Funblogs voller »Schmutz und Schund«, rechtsextreme Veröffentlichungen und »Linkorgienveranstalter«. Diese Gruppe kritisiert auch Olbricht, denn die Anzahl der Verlinkungen kann z. B. bei google zu einer höheren Positionierung der jeweiligen Seite führen. Auf hoch positionierten Seiten wird natürlich lieber Webung geschaltet …
Nie weiß man genau, ob eine Person unter einem Pseudonym schreibt oder nicht. Ob ihre Geschichten Realität oder Fiktion sind. Wobei da natürlich die Grenze vielleicht einfach generell fließend ist …
Glaubt ihr, was wir hier schreiben? Haben wir Quellen und was ist mit den Quellen von den Quellen? Ist alles nur abgeschrieben? Ja? Nein? Egal? Liest das hier überhaupt jemand oder ist der Text so langweilig das alle bei Herrn Olbertz aufgegeben haben …
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WAS UNTERSCHEIDET EINEN BLOG VON PRINTMEDIEN?
hello, 15:09h
In Weblogs wird der Prozess des Schreibens offen gelegt, da duch die unter Umständen sofortige Resonanz der Leser in den Kommentaren eine Veränderung und Weiterentwicklung des Textes öffentlich und nachvollziehbar wird.
Diese Form des Schreibens unterscheidet sich natürlich grundlegend von der Entwicklung eines Textes, der später in gedrucker Form vorliegt. Auch die Rezeption ist anders. Da die neusten Einträge immer oben auf der Seite liegen, lesen wir Blogs umgekehrt chronologisch, also das Neuste zuerst und alles vorangegangene später. Weblogs selbst sind höchst flüchtig, denn wenn die Einträge in den Tiefen der Archive verschwinden sind sie zwar weiterhin für lange Zeit vorhanden, aber nicht einfach Auffindbar.
Der Blogger Nikolai Herbst spricht in einem Interwiev bei Deutschlandradio Kultur davon, dass ihm die direkte Resoanz der Leser ein Gefühl von Wertschätzung vermitteln. Für seinen Blog ging er so weit, eine Nebenfigur für einen Roman bei Ebay zu versteigern, um diese dann nach dem Willen des Käufers zu gestalten. Dem Käufer war die Figur 650 Euro Wert.
Ein Artikel von Nikolai Herbst weblog_dichtung (pdf, 173 KB)
Diese Form des Schreibens unterscheidet sich natürlich grundlegend von der Entwicklung eines Textes, der später in gedrucker Form vorliegt. Auch die Rezeption ist anders. Da die neusten Einträge immer oben auf der Seite liegen, lesen wir Blogs umgekehrt chronologisch, also das Neuste zuerst und alles vorangegangene später. Weblogs selbst sind höchst flüchtig, denn wenn die Einträge in den Tiefen der Archive verschwinden sind sie zwar weiterhin für lange Zeit vorhanden, aber nicht einfach Auffindbar.
Der Blogger Nikolai Herbst spricht in einem Interwiev bei Deutschlandradio Kultur davon, dass ihm die direkte Resoanz der Leser ein Gefühl von Wertschätzung vermitteln. Für seinen Blog ging er so weit, eine Nebenfigur für einen Roman bei Ebay zu versteigern, um diese dann nach dem Willen des Käufers zu gestalten. Dem Käufer war die Figur 650 Euro Wert.
Ein Artikel von Nikolai Herbst weblog_dichtung (pdf, 173 KB)
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WER SCHREIBT UND KOMMENTIERT WEBLOGS?
hello, 14:54h
Eine derzeit geführte Diskussion befasst sich intensiv mit dem Problem von Kommentaren, die in ihrer Qualität unzureichend oder sehr minderwertig sind und somit die Qualität des gesamten Blogs in Frage stellen.
Das Landgericht Hamburg, so berichtet die FAZ am 07.12.07 hatte Stefan Niggemeier, der selber auch für die FAZ schreibt, sowie Mitherausgeber von Bildblog.deist, untersagt eine rechtswidrige Äusserung zu verbreiten, die ein Leser im Weblog Niggemeiers abgegeben hatte. Der Leser hatte den Kommentar nachts um 03:37 Uhr verfasst. Herr Niggemeir selbst hat die Nachricht am selben Tag um 11:06 Uhr gelöscht. Dem Gericht war dies nicht genug. Es verlangt eine »erhöhte Prüfungspflicht«.
Dieses Urteil könnte allerdings allen helfen, die verhindern wollen, das über brisante und kontroverse Themen spontan in Weblogs berichtet wird, denn darauf folgen könnte immer eine heftige Reaktion der Leser.
Eine erste Reaktion auf dieses Urteil war vielleicht der Entschluss der Süddeutschen Zeitung, keine Kommentare zwischen 19 Uhr und 8 Uhr morgens zuzulassen. Auf diese Entscheidung folgten Proteste der SZ Leser im Internet. Man sieht durch diese Restriktion die Meinungsfreiheit und denn Sinn des Internets gefährdet. Aber wer ist »Man«?
In Deutschland führen nur ein Bruchteil der Internet-Nutzer einen Weblog, etwa 7 Prozent von Ihnen lesen darin. Dies sind vor allem Jugendliche, wie eine Studie von ARD/ZDF aus dem Jahr 2006 feststellt. Damit liegt Deutschland weit hinten im internationalen Vergleich.
»Eine Studie des Singapore Internet Research Centre unter etwa 1200 englischsprachigen Bloggern (Koh et al. 2005, S. 2ff) teilte die Blogs in zwei Kategorien ein: 73 Prozent der Befragten führten ein sogenanntes personal Blog, 27 Prozent ein non-personal Blog. Die Blogger der zweiten Gruppe schreiben vor allem, um „zu kommentieren“ und „Informationen zu liefern“. Ihr Ziel ist zudem, ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Auch soziodemographisch unterscheiden sich die beiden Gruppen: Non-personal-Blogger sind zum Großteil Männer, die eine höhere formale Bildung als Personal-Blogger haben. Außerdem haben sie im Schnitt mehr Leser, aktualisieren ihr Blog häufiger und verbringen mehr Zeit damit.«
(Zitat: http://de.wikipedia.org/wiki/Blog)
Das Landgericht Hamburg, so berichtet die FAZ am 07.12.07 hatte Stefan Niggemeier, der selber auch für die FAZ schreibt, sowie Mitherausgeber von Bildblog.deist, untersagt eine rechtswidrige Äusserung zu verbreiten, die ein Leser im Weblog Niggemeiers abgegeben hatte. Der Leser hatte den Kommentar nachts um 03:37 Uhr verfasst. Herr Niggemeir selbst hat die Nachricht am selben Tag um 11:06 Uhr gelöscht. Dem Gericht war dies nicht genug. Es verlangt eine »erhöhte Prüfungspflicht«.
Dieses Urteil könnte allerdings allen helfen, die verhindern wollen, das über brisante und kontroverse Themen spontan in Weblogs berichtet wird, denn darauf folgen könnte immer eine heftige Reaktion der Leser.
Eine erste Reaktion auf dieses Urteil war vielleicht der Entschluss der Süddeutschen Zeitung, keine Kommentare zwischen 19 Uhr und 8 Uhr morgens zuzulassen. Auf diese Entscheidung folgten Proteste der SZ Leser im Internet. Man sieht durch diese Restriktion die Meinungsfreiheit und denn Sinn des Internets gefährdet. Aber wer ist »Man«?
In Deutschland führen nur ein Bruchteil der Internet-Nutzer einen Weblog, etwa 7 Prozent von Ihnen lesen darin. Dies sind vor allem Jugendliche, wie eine Studie von ARD/ZDF aus dem Jahr 2006 feststellt. Damit liegt Deutschland weit hinten im internationalen Vergleich.
»Eine Studie des Singapore Internet Research Centre unter etwa 1200 englischsprachigen Bloggern (Koh et al. 2005, S. 2ff) teilte die Blogs in zwei Kategorien ein: 73 Prozent der Befragten führten ein sogenanntes personal Blog, 27 Prozent ein non-personal Blog. Die Blogger der zweiten Gruppe schreiben vor allem, um „zu kommentieren“ und „Informationen zu liefern“. Ihr Ziel ist zudem, ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Auch soziodemographisch unterscheiden sich die beiden Gruppen: Non-personal-Blogger sind zum Großteil Männer, die eine höhere formale Bildung als Personal-Blogger haben. Außerdem haben sie im Schnitt mehr Leser, aktualisieren ihr Blog häufiger und verbringen mehr Zeit damit.«
(Zitat: http://de.wikipedia.org/wiki/Blog)
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WAS SIND WEBLOGS?
hello, 14:51h
Weltweit gibt es mittlerweile ca. über 1 Millionen Weblogs.
Wikipedia definiert einen Blog als "einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens"
In seinen Anfängen, Anfang der 90er Jahre wurde der Blog hauptsächlich dazu gebraucht mit einem Kommentar auf interessante Links zu verweisen in dem damals noch sehr überschaubarem Web. Eigene Erfahrungen aus Konfrontationen im Web wurden auf diese Weise reflektiert.
Mitte der 90er Jahre tauchten dann erste Onlinetagebücher auf, die vorwiegend persönliche Gedanken, Meinungen, Interessen und Alltagsgegenstände des Autors vermittelten. Die persönliche Spiegelung wurde auf das gesamte Leben ausgeweitet, die dann sofort für jedermann zugänglich, erneut von anderen schnell reflektiert werden konnte.
In Deutschland gehörte der Autor Rainald Goetz zu einem der Blog Pionieren.
Die Faszination wuchs und der Nachfrage entsprechend war es schnell möglich mit einfachen Anwendungen, einer großen Masse eine neue Form der Kommunikation zugänglich zu machen.
Nicht linear fingen "Blogger" damit an ihr eigenes Leben dem Netz mitzuteilen.
Robert Scoble, Microsoft Blogger fasst 5 Eigenschaften zusammen, die seiner Meinung nach die Faszination begründen:
-Leichtigkeit mit der veröffentlicht werden kann
-Entdeckbarkeit
-Gespräche über Sites hinweg
-Permalinking, also die Möglichkeit, jedem neuen Eintrag eine spezifische und feste URL zu geben
-Wiederholbarkeit, die Möglichkeit, Inhalte auf anderen Seiten zu reproduzieren
Der Medienwissenschaftler Geert Lovink hat mehrere Bücher über Weblogs oder dem Web 2.0 geschrieben. Seiner Meinung nach befinden wir uns in der Epoche des "digitalen Nihilismus" und in seinem Buch "zero comments" bezeichnet er das Bloggen als "Killerapplikation unserer Zeit". Nach seinem Verständnis orientiert sich das Bloggen an dem dem von Michel Foulcault definiertem Begriff "Technologie des Selbst". Demnach sind nicht mehr die Nachrichten und Meinungen das Entscheidende, sondern Selbstdarstellung und Selbstreflexion, also wer bin ich?, was mache ich? und wer befindet sich in meiner Gegend?.
Wikipedia definiert einen Blog als "einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens"
In seinen Anfängen, Anfang der 90er Jahre wurde der Blog hauptsächlich dazu gebraucht mit einem Kommentar auf interessante Links zu verweisen in dem damals noch sehr überschaubarem Web. Eigene Erfahrungen aus Konfrontationen im Web wurden auf diese Weise reflektiert.
Mitte der 90er Jahre tauchten dann erste Onlinetagebücher auf, die vorwiegend persönliche Gedanken, Meinungen, Interessen und Alltagsgegenstände des Autors vermittelten. Die persönliche Spiegelung wurde auf das gesamte Leben ausgeweitet, die dann sofort für jedermann zugänglich, erneut von anderen schnell reflektiert werden konnte.
In Deutschland gehörte der Autor Rainald Goetz zu einem der Blog Pionieren.
Die Faszination wuchs und der Nachfrage entsprechend war es schnell möglich mit einfachen Anwendungen, einer großen Masse eine neue Form der Kommunikation zugänglich zu machen.
Nicht linear fingen "Blogger" damit an ihr eigenes Leben dem Netz mitzuteilen.
Robert Scoble, Microsoft Blogger fasst 5 Eigenschaften zusammen, die seiner Meinung nach die Faszination begründen:
-Leichtigkeit mit der veröffentlicht werden kann
-Entdeckbarkeit
-Gespräche über Sites hinweg
-Permalinking, also die Möglichkeit, jedem neuen Eintrag eine spezifische und feste URL zu geben
-Wiederholbarkeit, die Möglichkeit, Inhalte auf anderen Seiten zu reproduzieren
Der Medienwissenschaftler Geert Lovink hat mehrere Bücher über Weblogs oder dem Web 2.0 geschrieben. Seiner Meinung nach befinden wir uns in der Epoche des "digitalen Nihilismus" und in seinem Buch "zero comments" bezeichnet er das Bloggen als "Killerapplikation unserer Zeit". Nach seinem Verständnis orientiert sich das Bloggen an dem dem von Michel Foulcault definiertem Begriff "Technologie des Selbst". Demnach sind nicht mehr die Nachrichten und Meinungen das Entscheidende, sondern Selbstdarstellung und Selbstreflexion, also wer bin ich?, was mache ich? und wer befindet sich in meiner Gegend?.
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